16.12.15 Diskussion LGBT*I*Q Perspektiven im selbstorganisierten Widerstand von geflüchteten Menschen

LGBT*I*Q Perspektiven im selbstorganisierten Widerstand von geflüchteten Menschen in Berlin und Deutschland

„Geflüchtete LGBT*I*Q Menschen, sehen sich oft mit Diskriminierung auf zahlreichen Ebenen konfrontiert vor allem im Prozeß von Flucht und Migration. Diese Erfahrungen changieren häufig zwischen zum Schweigen gebracht & vernachlässigt zu werden bzw. missbraucht & instrumentalisiert zu werden.

Was sind die unterschiedlichen Perspektiven zu diesem Thema im Kontext von Aktivismus von Geflüchteten in Berlin und Deutschland? Was ist nötig, um diese Perspektiven im dominanten Diskurs über Refugee Themen sichtbarer werden zu lassen? Was sind die Erwartungen und Forderungen der Betroffenen im Hinblick auf Selbstorganisation, Netzwerke und unterstützende Strukturen? Dies sind einige der Punkte, auf die wir mit unseren Gästen eingehen werden:

Safa Mohamed (Femnistin und LGBT*I*Q Aktivistin). Ahmed Awadalla (Refugee Aktivist) und Bino Byansi Byakuleka (Textilkünstler und Refugee Aktivist).

Der Abend wird moderiert von Joy Zalzala Soyka (Lesbenberatung Berlin/Les MigraS) und wird auf Englisch und Arabisch mit deutscher Übersetzung geführt werden.

Wann: Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19.00 Uhr

Wo: Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstr. 34, 10999 Berlin (U8 Kottbusser Tor/Moritzplatz, Hinterhaus, 2. Stock).

Die Räume sind barrierefrei. Es gibt eine barrierefreie Toilette.

Worum geht’s bei „MSO inklusiv!“?
„MSO inklusiv!“ ist ein Projekt vom Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V. für und von Migrant_innenselbstorganisationen in ganz Deutschland. Unser gemeinsames Ziel ist es, gegen Mehrfachdiskriminierung von Lesben, Schwulen, Bi, Trans*- und Inter*-Menschen zu kämpfen, die Teil unserer Vereine, Communities und Familien sind. Bei „MSO inklusiv!“ können sich Migrant_innenselbstorganisationen einmal jährlich für ein eigenes Projektvorhaben im Bereich Empowerment und Mehrfachdiskriminierung bewerben.“

Die Veranstaltung ist auch bei Facebook zu finden.


LGBT*I*Q Perspectives in Self-organised Resistance of Refugees in Berlin and Germany

„Refugees who are LGBT*I*Q are often subject to discrimination on numerous levels, especially in the process of flight and migration. These experiences are often oscilliate between being silenced & neglected and being misused & instrumentalised.

What are the different perspectives on this issue in the context of refugee activism in Berlin and Germany? What is necessary to make these perspectives become more visible in the dominant discourse on refugee issues and what are the expectations and demands of those affected concerning self-organisation, networking and support structures? These will be some of the points we will be focusing on this evening with our guests:

Safa Mohamed (Feminist and LGBT*I*Q Activist), Ahmed Awadalla (Refugee Activist) and Bino Byansi Byakuleka (Textile designer and Refugee Activist)

The evening will be chaired by Joy Zalzala Soyka (Lesbenberatung Berlin/LesMigraS) and will be conducted in English and Arabic with German translation.

When: Wednesday, December 16th 2015, 7pm

Where: Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstr. 34, 10999 Berlin. (U8 Kottbusser Tor/Moritzplatz. Rear House, 2nd Floor.)

The space is wheelchair accessible and has wheelchair-accessible bathrooms.

What is „MSO inklusiv!“ about?
The Project “MSO inklusiv!” is part of the Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.. It is a project by and for migrant self-organisations. It views itself among others as a point of contact for LGBT*QI* refugees and migrants. One main goal is to fight intersectional discrimination of Lesbians, Gays, Bi, Trans- and Intersexuals, who are part of our organisation, communities and families. Once a year migrant self-organisations have the possibility to apply for funding for a project dealing with empowerment and intersectional discrimination at „MSO inklusiv!““

You can also find the event on Facebook.

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